Was spricht dafür?

Die Lehre hat bei uns – wie auch international gesehen – einen guten Ruf. In einer Lehrausbildung erwirbst du das Fachwissen und die Fertigkeiten für deinen Traumberuf von zwei Seiten. Einerseits Tag für Tag am Puls der Realität in deinem Lehrbetrieb, andererseits durch den Besuch einer fachspezifischen Berufsschule, die du geblockt für 10 Wochen oder im Jahresunterricht einmal pro Woche besuchst. In der Berufschule wird verstärkt auf die fachtheoretischen Grundlagen deines Berufs eingegangen, aber auch topaktuelle Arbeitstechniken werden dir hier vermittelt.

Dieses Prinzip kooperierender Lernorte nennt man duale Ausbildung.

Trotz ihres eigentlich guten Rufs, entscheiden sich immer weniger Jugendliche und junge Erwachsene dafür, eine Lehre zu beginnen. Die Konsequenz ist, dass vielen Firmen gut ausgebildete Fachkräfte fehlen.

Das Gute daran: Es gibt reihenweise interessante und anspruchsvolle Arbeitsplätze, die nur darauf warten von bestens qualifizierten Fachkräften besetzt zu werden! Und natürlich ist eine Lehre keine Einbahnstraße! Der Weg zu einem universitären Abschluss steht dir danach immer noch offen. Nur, dass du dein Fachgebiet dann bereits von Grund auf gelernt hast und aufgrund deiner Lehrzeit evtl. sogar in den Genuss eines Stipendiums kommst.